Impfungen

Österreichisches Gratis-Impfkonzept

Das kostenfreie Impfprogramm wurde vor fast 20 Jahren von der damaligen Bundesministerin Lore Hostasch mit dem Ziel ins Leben gerufen, allen in Österreich lebenden Kindern bis zum 15. Lebensjahr Zugang zu den für die öffentliche Gesundheit wichtigen Impfungen zu ermöglichen, ohne dass dafür den Erziehungsberechtigten Kosten erwachsen. Auf diese Weise sind die meisten impfpräventablen Krankheiten im Kindes- und Jugendalter abgedeckt. Dadurch kann die für den wichtigen „Herdenschutz“ notwendige Impfbeteiligung in der Bevölkerung erreicht werden.

Priorität bei der Auswahl der kostenfreien Impfungen haben nach dem letzten Stand des Wissens einerseits sehr häufig vorkommende Erkrankungen, andererseits seltene sehr schwer verlaufende Krankheiten. Eine weitere Vorgabe war, die Kinder mit möglichst wenigen Stichen gegen möglichst viele Krankheiten zu schützen.

Unter folgendem Link finden Sie den Österreichischen Impfplan mit den aktuellen Impfempfehlungen, außerdem die Impfbroschüre: http://bmg.gv.at/home/Impfplan .

Die Impfbroschüre beinhaltet Informationen zu den durch Impfungen vermeidbaren Erkrankungen des kostenfreien Impfkonzepts und zu den Impfungen sowie zu deren möglichen Nebenwirkungen. Es handelt sich um folgende Infektionskrankheiten:

Rotavirus-Gastroenteritis (Brechdurchfall),

Diphtherie,

Tetanus (Wundstarrkrampf),

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Pertussis (Keuchhusten),

Masern,

Mumps,

Röteln,

Hämophilus Influenzae Serotyp B.,

Hepatitis B,

Pneumokokken,

Meningokokken,

Humane Papillomaviren