Wissenswertes

Schulische Gesundheitsförderung in Österreich

Gesundheitsförderliches Lehren und Lernen. Was Lehrer und Lehrerinnen dazu beitragen können.

Wie können die Prinzipien der Gesundheitsförderung die Lehrenden dabei unterstützen, einen guten Unterricht zu gestalten? Erziehungs-, Bildungs- und Neurowissenschaften liefern Beiträge dazu, wie die Kernprozesse des Lehrens und Lernens an Schulen verbessert werden können. Die Gesundheitsförderung unterstützt dies mit Erklärungen, wie diese Prozesse erträglicher und befriedigender gestaltet werden können. Aufbauend auf den drei Qualitäten des Antonovsky’schen Kohärenzgefühls sind v.a. Autonomie, Kreativität, Freiheit, Chancengleichheit, Wärme in menschlichen Beziehungen sowie Würde und Respekt wichtige gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen für das Lehren und Lernen in Schulen der westlichen Welt.
Gesundheitsförderliches Lehren und Lernen. Was Lehrer und Lehrerinnen dazu beitragen können. (PDF)

Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung und/oder einem speziellen Versorgungsbedarf. Leitfaden für österreichische Lehrer/innen und Schulleiter/innen.

Die Schule ist mit einer steigenden Zahl an Schüler/inne/n mit chronischer Erkrankung und der Notwendigkeit von entsprechenden Betreuungsleistungen konfrontiert. Der vorliegende Leitfaden soll Lehrer/innen und Schulleiter/innen grundlegende Informationen zu und Hilfestellung beim Umgang mit den häufigsten chronischen Erkrankungen und Störungen im Kindes- und Jugendalter geben. Dabei werden jeweils das Krankheitsbild und seine Symptomatik kurz beschrieben, auf die Schwierigkeiten der betroffenen Schüler/innen eingegangen, erwähnt, was besonders beachtet werden soll, sowie Anweisungen für den Notfall gegeben.
Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung und/oder einem speziellen Versorgungsbedarf. (PDF)

Unterstützungssysteme in, für und um die Schule

Das österreichische Bildungssystem begegnet den Anforderungen, die für Schüler/inn/en aus dem Zusammenspiel von Schule und Lebenswelt erwachsen, mit einer Reihe von Unterstützungssystemen. Neben den seit langem etablierten Schulärzt/inn/en und Schulpsycholog/inn/en stehen auch Beratungs-, Betreungslehrer/innen bzw. Psychagog/inn/en und Schüler- und Bildungsberater/inn/en zur Verfügung. Neu sind seit 2010 die Schulsozialarbeit und seit Herbst 2013 das Jugendcoaching. Der Forschungsbericht skizziert den derzeitigen Ist- Stand von Kommunikation, Kooperation und Koordination zwischen diesen Unterstützungssystemen, die gegenseitigen Erwartungen sowie wahrgenommene Versorgungslücken und Doppelgleisigkeiten.
Unterstützungssysteme in, für und um die Schule (PDF)

Argumente für die Gesunde Schule

Die Gesunde Schule zählt zu einem der priorisierten Schwerpunkte der österreichischen Gesundheitsförderungsstrategie. Dass die Erwartungen nicht unrealistisch sind, zeigt eine Vielzahl von Studienergebnissen. Die Herausforderungen auf dem Weg zu einer Gesunden Schule bestehen jedoch immer darin, jene Maßnahmen zu identifizieren, die für die individuelle Schule nötig sind und für die entsprechende Strukturen und Ressourcen vorhanden sind bzw. sichergestellt werden können. Der vorliegende Projektbericht stellt Argumente für die Gesunde Schule, die in der umfangreichen Literatur zu dem Themengebiet zu finden sind, kompakt und prägnant dar.
Argumente für die Gesunde Schule (PDF)

Die zeitliche Gestaltung des Schulalltags

In Schulen spielt Zeit eine große Rolle. Schulstunden und Unterrichtspausen folgen in der Regel einem festgelegten Zeitrahmen und Zeitplan. Änderungen der vorgegebenen Zeitstruktur können verschiedene Gründe haben, vor allem sollen sie dazu dienen, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit von Schüler/inne/n und Lehrer/inne/n zu steigern. Mit der Studie des LBIHPR, für die Daten aus verschiedenen Quellen herangezogen wurden, sollte herausgefunden werden, über welche Möglichkeiten und welchen Handlungsspielraum österreichische Schulen diesbezüglich verfügen und ob und wie sie diese nutzen.
Die zeitliche Gestaltung des Schulalltags (PDF)

Die Grundlagen der Gesundheitsförderungsstrategie des Bildungsministeriums

Im März 2012 wurde die sektionsübergreifende Koordinierungsstelle für Gesundheitsförderung im Bildungsministerium KOST GF eingerichtet und mit der Formulierung einer umfassenden Strategie zur Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen befasst. Mit der vorliegenden Unterlage werden die von der KOST GF erarbeiteten Grundlagen für diese längerfristige Strategie  präsentiert.
Die gesundheitsfördernde Schule – Grundlagen der Gesundheitsförderungsstrategie des BMUKK (PDF)

Die Bedeutung des Schulklimas für die Gesundheit von Schüler/inne/n und Lehrer/inne/n

Der Bericht befasst sich mit der Bedeutung eines positiven Schulklimas als Einflussfaktor auf die Gesundheit, das Gesundheitsverhalten, das Wohlbefinden und weitere förderliche Aspekte für Schüler/innen und Lehrer/innen. Verschiedene Themenbereiche, wie psychische Entwicklung und Wohlbefinden, gesundheitliches Risikoverhalten, Schul- und Unterrichtsverhalten oder schulische Leistungen werden dabei angesprochen.
Die Bedeutung des Schulklimas für die Gesundheit von Schüler/inne/n und Lehrer/inne/n (PDF)

Die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule

Für diese Arbeit wurden rezente systematische Reviews zum Thema der Effektivität von Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule zusammengefasst. Diese befassten sich mit Maßnahmen der schulischen Gesundheitsförderung, aber auch mit Programmen zur Prävention und Frühintervention bei Angstsymptomen und Depressionen.
Die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Setting Schule (PDF)

Schulqualität und Gesundheit – Die gute und gesundheitsfördernde Schule

Die GIVE-Broschüre „Schulqualität und Gesundheit – Die gute und gesundheitsfördernde Schule“ bietet allen Schulen Anregungen, wie sie Prozesse der Schul- und Qualitätsentwicklung erfolgreich bewältigen können. Sie zeigt beispielhaft, wo sich Ansatzpunkte bieten und welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen gesetzt werden könnten. Im Anhang werden ausgewählte Übungen und Methoden für einen guten Start vorgestellt und Tipps für die Erstellung eines SQA-Entwicklungsplans zum Themenschwerpunkt Gesundheitsförderung gegeben.
Schulqualität und Gesundheit – Die gute und gesundheitsfördernde Schule (PDF)

Wirkungen schulischer Gesundheitsförderung auf soziale Ungleichheit bei Schüler/inne/n

Im vorliegenden systematischen Review wurde verfügbare empirische Evidenz zusammengetragen, um zu beurteilen, wie sich Gesundheitsförderungsprogramme in Schulen auf die bestehende gesundheitliche Ungleichheit zwischen verschiedenen sozialen Gruppen auswirken. Den theoretischen Ausgangspunkt dafür bildete die „Inverse-Equity-These“, welche behauptet, dass gesundheitspolitische Interventionen bei privilegierten Gruppen meist besser wirken und die soziale Ungleichheit erhöhen. Ziel war es festzustellen, inwiefern dies auch auf die schulische Gesundheitsförderung zutrifft.
Wirkung schulischer Gesundheitsförderung auf soziale Ungleichheit bei Schüler/inne/n (PDF)

Grundlagenpapier zu Entwicklung eines einheitlichen Evaluationsmodells für Schulsozialarbeit in Österreich

Evaluation und Qualitätssicherung gehören zu den Eckpfeilern schulsozialarbeiterischer Praxis. Mit seinem Grundlagenpapier will das LBIHPR im Auftrag des BMUKK zur österreichweiten Diskussion und zur Schaffung von Voraussetzungen für ein gesamtösterreichisches Evaluationsmodell beitragen. Das Papier beinhaltet einen auf Basis von Literatur und Expert/inn/en-Rückmeldungen entworfenen Ansatz auf Schulsetting-Ebene für eine einheitliche Evaluation und ein einheitliches Qualitätsmanagement. Neben einem Schema zur Qualitätsentwicklung und (Selbst-)Evaluation finden sich Vorlagen für die Umsetzung in der Praxis, Zielvorgaben zur Gewährleistung von Konzept-, Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, sowie Empfehlungen zur Zukunft von Schulsozialarbeit in Österreich. Die formulierten Standards und Kriterien sollen als Orientierungshilfe für alle an der Implementierung und Umsetzung von Schulsozialarbeit Beteiligten dienen.
Grundlagenpapier zur Entwicklung eines einheitlichen Evaluationsmodells für Schulsozialarbeit in Österreich
(PDF)

Schulische Gesundheitsförderung in Österreich: Liste der regionalen Gesundheitsförderungsaktivitäten

Der Bericht gibt einen Überblick über bundesländerspezifische Angebote und Aktivitäten der schulischen Gesundheitsförderung (Stand November 2010). Er basiert auf einem Informationsaustausch zwischen MitarbeiterInnen des Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research und den jeweiligen regionalen AnsprechparterInnen. Berücksichtigt wurden nur vom jeweiligen Bundesland organisierte bzw. finanzierte Initiativen, nicht aber solche, die von einem lokalen Träger oder einem Dienstleister ohne politische Anbindung angeboten werden.
Schulische Gesundheitsförderung in Österreich (PDF)

Die Rolle der Gesundheitsförderung bei der Entwicklung des Schulsystems.

In diesem Bericht wird versucht, die zwei zentralen Reformbewegungen im österreichischen Bildungssystem, die eher leistungsorientierte Schul-/Systementwicklung und die Schulische Gesundheitsförderung, auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und Möglichkeiten zu diskutieren, wie sowohl gesundheits- als auch leistungsrelevante Aspekte des schulischen Lebens auf positive und nachhaltige Weise verändert werden können.
Rolle der Gesundheitsförderung bei der Entwicklung des Schulsystems (PDF)

Schulsozialarbeit in Österreich – Darstellung unterschiedlicher Implementierungsformen

Schulsozialarbeit ist ein Weg, der von immer mehr Schulen gegen soziale Benachteiligungen und für Bildungsgerechtigkeit beschritten wird. Im Zuge einer Initiative des bm:ukk werden seit 2010 Schulsozialarbeitsprojekte gefördert, die sich u.a. der Verringerung von Schulabsentismus widmen. Das Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion Research gibt in seinem Bericht einen Überblick über laufende österreichische Projekte: es handelt sich dabei um 24 Projekte von 20 AnbieterInnen (Jungendwohlfahrt, Schulbehörde oder Trägerverein), die im Schuljahr 2010/11 mit insgesamt 131 SchulsozialarbeiterInnen 4 % aller Schulen im Regelschulwesen betreuten.
Schulsozialarbeit in Österreich (PDF)

Rahmenbedingungen für schulische Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen

Im Rahmen der HBSC-Studie im Jahr 2010 wurden die DirektorInnen der beteiligten Schulen zu den aktuellen gesundheitsförderlichen schulischen Rahmenbedingungen befragt.  Insgesamt nahmen 305 von angefragten 626 SchulleiterInnen von Sekundarschulen aus allen 9 Bundesländern teil. Abgefragt wurden  die Nachbarschaft, die schulische Infrastruktur, das SchülerInnenverhalten, die Partizipationsmöglichkeiten von SchülerInnen und Eltern, das schulische Qualitätsmanagement, die allgemeinen Voraussetzungen für Gesundheitsförderung  sowie die spezifischen Maßnahmen zu den Themen Ernährung, Bewegung, Gewalt, Rauchen und Alkohol. Die Ergebnisse helfen den Status quo an österreichischen Schulen hinsichtlich gut etablierter bzw. fehlender Rahmenbedingungen zu erheben, um zukünftige Projekte auf die Schulen abstimmen zu können.
LBIHPR Rahmenbedingungen für GF an Schulen (PDF)

LehrerInnenausbildung für schulische Gesundheitsförderung

Um ein umfassendes sowie erfolgsversprechendes Konzept schulischer Gesundheitsförderung zu implementieren, bedarf es der Unterstützung der Lehrkräfte bereits in der Ausbildung.  Die LehrerInnenausbildung an den Pädagogischen Hochschulen Österreichs wurde hinsichtlich ihres Potenzials, dieses umfassende Verständnis von Gesundheitsförderung an die LehrerInnen zu vermitteln, untersucht. Interviews mit VertreterInnen der Pädagogischen Hochschulen ergänzen das Bild, indem deren Verständnis, Erfahrungen und Meinungen zum Thema ermittelt wurden.
LBIHPR LehrerInnenausbildung (PDF)

Qualitätsstandards Gesunde Schule

Im Rahmen der Initiative „Gesunde Schule“ wurden auf Basis nationaler und internationaler Vorlagen Qualitätsstandards entwickelt, die in Kombination aus einem Bottom-Up- und Top-Down-Prozess entstanden sind. Die Qualitätsstandards stellen erwünschte zukünftige Zielzustände dar und sind als Orientierungshilfen im Prozess zu einer Gesunden Schule zu verstehen.
Qualitätsstandards Gesunde Schule (PDF)

Handlungsempfehlungen für die Bereiche Ernährung und Bewegung der „Gesunde Schule“-
Qualitätsstandards

Um Schulen für die Implementierung schulischer Gesundheitsförderung eine Hilfestellung zu bieten, wurden in einer ersten Phase die Qualitätsstandards für die „Gesunde Schule“ entwickelt. Zu diesen Standards liegen nun konkrete Handlungsempfehlungen für die Qualitätsbereiche Ernährung und Bewegung vor, die näher an die Praxis heranführen sollen. Deren Entwicklung erfolgte unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes, wie auch der Bedingungen und Möglichkeiten der schulischen Praxis in Österreich. Die Handlungsempfehlungen stellen nicht die einzige Möglichkeit für schulische Gesundheitsförderung in den Bereichen Ernährung und Bewegung dar; sie sind vielmehr als Anregung für die standortspezifische Umsetzung zu sehen.
LBIHPR Handlungsempfehlungen Ernährung & Bewegung (PDF)

Studie zur Implementierung von Gesundheitsförderung in österreichischen Schulen

In einer zweijährigen Fallstudie wurden die Gesundheitsförderungsprogramme dreier Schulen ausführlich untersucht. Ziel war es, ein umfassendes Bild davon zu bekommen, wie Gesundheitsförderung entwickelt und umgesetzt wird und welchen Einfluss dabei die Rahmenbedingungen an den jeweiligen Standorten spielen. Der vorliegende Bericht gibt einen Einblick in die Praxis der schulischen Gesundheitsförderung in Österreich.
LBIHPR Studie Implementierung schulische Gesundheitsförderung (PDF)

Kontext und Praxis schulischer Gesundheitsförderung. Ergebnisse der österreichischen Schulleiter/innenbefragung 2014.

Schulen entwickeln in der Regel unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Gesundheitsförderungsprogrammen, weil sich die Bedingungen vor Ort und die davon geprägten Bedürfnisse unterscheiden. In der vorliegenden Studie wurden österreichweit Leiter/innen verschiedener Schultypen befragt, welche Probleme sie in der Schulumgebung, innerhalb der Schule oder auch im Verhalten der Schüler/innen identifizieren. Dabei werden in einigen Bereichen Entwicklungen der letzten Jahre sichtbar. Darüber hinaus zeigt der Bericht, auf welche Themen die schulische Gesundheitsförderung in Österreich fokussiert und zeichnet verschiedene Arten ihrer Umsetzung nach.
Kontext und Praxis schulischer Gesundheitsförderung (PDF)